12.07.2010
Bayerische Meisterschaften im Bogenschießen 2010 – 70m Runde
2 x Gold für Felix Wieser/mJunB und Veronika Haidn-Tschalova/D
1 x Silber für Armin Garnreiter/S
1 x Bronze für die Schülermannschaft
Am wohl heißesten Wochenende des Jahres fanden die Bayerischen Meisterschaften in Feucht bei Nürnberg statt.
Zehn Tachertinger Bogenschützen hatten die Qualifikationshürde gemeistert und waren startberechtigt. Die Schüler mussten als erste bereits am Samstagvormittag an den Start. Timo Brodschelm, Felix Hampel und Niklas Bichlmaier konnten sich an diesem Tag gegenüber der Bezirksmeisterschaft deutlich steigern und die 500 Ringe-Marke überbieten. Im Einzelwettbewerb belegten sie damit die Plätze 20, 26 und 29. Diese Einzelleistungen reichten es in der Mannschaftswertung zum dritten Platz. Mit dieser Medaille hatte keiner der drei gerechnet. Entsprechend groß war die Freuden nach dem Wettkampf.
Peter Rödel, der als einziger A-Schüler teilnahm, schoss bei seiner ersten Bayerischen 506 Ringe und belegte in der teilnehmerstärksten Klasse Rang 44.
Am Nachmittag lagen die Medaillenhoffungen bei den Junioren. Mit Felix Wieser und Christoph Banhierl waren zwei starke Schützen am Start. Bei den jüngeren B-Junioren war nach weinigen Passen klar dass fünf Schützen um die Medaillen kämpfen werden. Zur Halbzeit lag Martin Szymczak, PBC Breitengüßbach mit 310 Ringen vor den punktgleichen Verfolgern Felix Wieser, FSG Tacherting und Sebastian Protze, BSV Erlangen. Mit einem starken zweiten Durchgang holte Felix Wieser kontinuierlich auf und setzte sich 6 Pfeile vor dem Ende an die Spitze. Eine kleine Unsicherheit beim letzen Pfeil machte die Sache nochmals spannend. Aber Szymczak konnte diese Chance nicht nutzen - er hatte 599 Ringe auf dem Konto und so ging der Titel mit 600 Ringen an den Tachertinger.
Bei den Junioren A schien es, dass sich auch Christoph Banhierl nach seinen guten Ergebnissen in den letzen Wochen auch in den Medaillenrängen aufhalten würde. Doch die Hoffungen waren bereits zur Pause verfolgen, zu stark war die Konkurrenz an diesem Tag. Mit 548 Ringen belegte Banhierl Rang sieben. Der Sieg ging mit 628 Ringen an den C-Kaderschützen Simon Nesemann GS Boxdorf.
Am Sonntag wurden die Meister in der Schützen und Damenklasse in einem Final-Wettkampf ermittelt. Die ersten acht Männer und Frauen des Vorkampfes waren für das Viertelfinale qualifiziert. Der Mannschaftswettbewerb wurde ebenfalls im Vorkampf entschieden. Hier rechneten sich die FSG Tacherting natürlich einen Platz auf dem Treppchen aus. Aber es sollte in diesem Jahr nicht reichen.
In der Einzelqualifikation lag nach 72 Pfeilen Armin Garnreiter mit 635 Ringen hinter Jürgen Seibold, BS Neumarkt (642) auf Rang 2. Den Sprung ins Viertelfinale schaffte auch Christoph Zankl der mit 602 Ringen Platz acht belegte. Veronika Haidn-Tschalova erzielte bei den Damen 611 Ringe und zog als Tabellenerste ins Finale ein.
Im Viertelfinale musste Christoph Zankl gleich gegen Jürgen Seibold antreten. Diese Aufgabe war für den jungen Tachertinger nicht zu schaffen. Er verlor das Match und schied aus. Sein Finalergebnis reichte jedoch aus um sich noch um einen weiteren Platz zu verbessern. Er wurde siebter.
Für Armin Garnreiter und Veronika Haidn-Tschalova war das Viertelfinale eine einfache Angelegenheit. Beide Schützen konnten ihn Match sicher gewinnen und ins Halbfinale einziehen. Auch im Halbfinale dominierten die beiden über ihre Gegner und sicherten sich ungefährdet die Finalteilnahme.
Als zweiter Finalist setzte sich bei den Herren Jürgen Seibold durch. Damit gab es die Neuauflage der Finals von 2008 und 2009. Nachdem Garnreiter 2008 siegt und Seibold 2009 den Titel gewann war man auf den Ausgang gespannt. Seibold begann mit einer starken 57-er Runde und ging mit 3 Ringen in Führung. Garnreiter schon im zweiten Durchgang erneut gute 54 Ringe, doch Seibold brachte das Match sicher zu Ende. Er siegte mit 112:108.
Besser lief es für Tacherting bei den Damen. Veronika Haidn-Tschalova hatte am Ende gar 6 Ringe Vorsprung auf Manuela Schwarz von den BS Feucht und durfte sich nach der Babypause über einen weiteren Titel freuen.
AG