Titelverteidigung bei den Herren - Silber für die Jugend Mixed
DieFinals 2026 fanden vom 23.07-26.07.2026 in Hannover statt. Mit gefühlten 15 Grad und böigen Winden herrschten anspruchsvolle Bedingungen auf dem Qualifikationsfeld. In der Mixed Recurve Master Klasse belegten die beiden Duos, Elke Zauner mit Armin Garnreiter, Rang 3 (1169 Ringe) und Silvia Schulz mit Ludwig Stammberger Rang 6 (1163 Ringe).
Elke Zauner und Armin Garnreiter trafen im Achtelfinale auf das Duo der SV Moosbach. Für die Beiden lief es nicht so gut. Sie mussten sich mit 2:6 Punkten gegen das Moosbacher Duo geschlagen geben. Silvia und Ludwig trafen auf das Duo der BSG Raubling. Trotz anfänglicher Führung konnte sich am Ende das Duo aus Rosenheim mit 6:2 Punkten durchsetzen. Damit waren dieses Jahr bereits beide Tachertinger Master Mixed Teams im Achtelfinale ausgeschieden. Der Titel in der Masterklasse Mixed Team ging an den Kölner Klub für Bogensport, welcher sich im Stechen gegen den BSC Oppenheim durchsetzte.
Ebenfalls in die Finalrunden schafften es die Tachertinger Mixed TeamsÜ18. Yulia Georg und Michael Reiter belegten mit 1179 Ringen Rang 9, Felix Wieser und Balbina Kellerer waren mit 1166 Ringen direkt hinter den beiden, Rang 10. In der Qualifikation lagen erwartungsgemäß die mit Nationalkaderathleten bestückten Duos vorne. Die BSG Raubling (Kathi Bauer & Moritz Wieser) führte mit 1305 Ringen das Ranking an, gefolgt von den Schützen der SGi Ditzingen.
Im Achtelfinale traf das Tachertinger Team aus Balbina und Felix auf das Duo der SV Erfurt West 90, welches aus den Schützen des Deutschen Junioren Nationalkaders bestand (Frida Janke und Jakob Weske). Sie unterlagen knapp mit 3:5 Punkten dem Erfurter Duo. Das zweite Tachertinger Duo aus Yulia und Michi traf auf die BSV Moischt und konnten sich mit 6:2 Punkten für die nächste Runde qualifizieren. Dort wartete auf die beiden die Tabellenführer aus der Qualifikation – Kathi Bauer und Moritz Wieser. Die beiden Raublinger wurden ihrer Favoritenrolle gerecht und konnten sich mit 5:1 Punkte gegen das Tachertinger Duo durchsetzen. Jedoch schafften es Yulia und Michi, durch ein Unentschieden von 39:39 Ringen im dritten Satz, noch einen Punkt abzunehmen. Kathi und Moritz zogen durch ein gewonnenes Stechen im Halbfinale gegen die SV Geratal Elxleben 1957 ins Goldfinale ein. Dort trafen sie auf die SSC Fockbek, bestehend aus den Olympioniken Florian Unruh und Charline Schwarz. Mit konstant starken Leistungen sicherten sich die beiden Raublinger in einem hochklassigen Match ihren ersten Mixed Team Titel (5:3 Punkte).
Dieses Jahr war die FSG Tacherting auch mit Mixed Mannschaften in der Jugendklasse vertreten. Lilli Stammberger und Johannes Berner erreichten in der Qualifikation Rang 6 (1187 Ringe). Petra Mitterer und Philipp Loibl erreichten Rang 10 (1141 Ringe). Kate Meyer und Simon Guntenthaler erreichten Rang 12 (1130 Ringe). Damit waren alle Teams für das Achtelfinale qualifiziert. Für Lilli und Johannes war im Achtelfinale Schluss, sie mussten sich dem BC Wunstorf im Stechen geschlagen geben. Die beiden beendeten den Wettkampf auf Rang 9.
Bei Petra und Philipp ging das Match ebenfalls in Stechen, die beiden konnten sich jedoch gegen die SV Geratal Elxleben 1957 durchsetzen und zogen in das Viertelfinale ein. Kate und Simon setzten sich souverän mit 6:2 Punkten gegen die SG Bad Salzuflen durch und zog ebenfalls ins Viertelfinale ein. Dort mussten sich die beiden der SV Blau-Weiß 1921 Weißensee mit 0:6 Punkten geschlagen geben. Petra und Philipp trafen auf das Duo der SV Marburg 1862 im Viertelfinale. Mit konstanten, guten Leistungen schafften sie mit 5:1 Punkten den Einzug in das Halbfinale. Dort ging es gegen die Schützen der SPS Niederwetz um den Einzug in das Goldfinale. Nachdem die beiden bereits mit 0:4 Punkten zurücklagen schafften sie es noch ihre Kontrahenten ins Stechen zu zwingen (27:34; 32:37; 34:29; 33:32 Ringe). Dort behielten sie die Nerven und setzten sich mit 17:11 Ringen durch. Damit hatten sich die beiden für das Goldfinale in der Arena vor dem Rathaus in Hannover qualifiziert. Ebenfalls qualifiziert war auch die SV Blau-Weiß 1921 Weißensee. In der Finalarena konnten die beiden Ihre Leistung abrufen, jedoch behielt das Duo aus Thüringen die Oberhand in diesem Match. Mit 2:6 Punkten gingen die jungen Tachertinger Schützen mit der Silbermedaille nach Hause.
In der Mannschaftswertung, Recurve Ü18 männlich, führte die FSG Tacherting die Tabelle an. Die Mannschaft bestand aus, Felix und Moritz Wieser sowie Michael Reiter. Durch ihren Platz an der Tabellenspitze war die Mannschaft der FSG für die Finalteilnahme qualifiziert. Hier kamen die besten 8 Mannschaften aus der Qualifikationsrunde in das Viertelfinale.
Die FSG Tacherting startete souverän gegen die Schützen der BSC Schömberg 51:48; 58:49; 53:46 Ringen, damit setzten sie sich mit 6:0 Punkten durch. Im Halbfinale trafen Moritz und Co. auf die viertplatzierte Mannschaft in der Qualifikation den Sherwood BSC Herne. Mit konstanten Leistungen behielten die Chiemgauer stehts die Oberhand (55:42; 54:48; 54:53 Ringen 6:0 Punkte).
Im Goldfinale ließ das bayerische Trio Bastian Gropp, Kilian Mayer und Jakob Weske (SV Erfurt West 90) beim 6:0 (50:49; 58:53; 55:51 Ringe) keine Chance. Nach einem „Abtasten“ und „Einschießen“ in der ersten Passe zeigten die Tachertinger in der zweiten Passe mit vier Zehnern und zwei Neunern ihr ganzes Können und ließen sich auch danach nicht mehr von der Siegerstraße abbringen. Für den diesjährigen Team-Europameister Moritz Wieser ein besonderer Erfolg: „So ein Titel bedeutet mir richtig viel. Zum einen, es mit den Vereinskollegen zu schaffen und zum anderen, unseren Sport bei diesem Multisport-Event zu repräsentieren. Das ist einfach toll, wie der Bogensport dargestellt wird. Jeder Wettkampf in so einer Finalarena bringt mich als Sportler weiter.“ Auch Bruder Felix zeigte sich begeistert und verriet das Tachertinger Geheimrezept: „Wir haben viel Erfahrung, seit bald 50 Jahren stellen wir immer Nationalmannschafts-Mitglieder, das merkt man natürlich. Wenn du gut schießen willst, hast du in Tacherting alles, was du brauchst.“
Felix Wieser an der Schießline während dem Goldfinale Bild@DSB
Bei den diesjährigen Finals war auch ein Damenteam für die FSG Tacherting am Start. Monika Richter, Yulia Georg und Jana Grupa belegten mit 1510 Ringen Rang 12.
Bei den Recurve Master Männern ging die FSG Tacherting mit Altmeister Armin Garnreiter, Mario Wrodarczyk und Ludwig Stammberger an den Start. Mit guten Leistungen von 1810 Ringen in der Qualifikationsrunde, platzierten sie sich in der Tabelle auf Rang 4. In den Masterklassen startete die Finalrunde ebenfalls mit dem Viertelfinale. Dort trafen sie auf den Kölner Klub für Bogensport und setzten sich souverän mit 6:0 Punkten durch. Im Halbfinale trafen sie auf den Tabellenführer der Vorrunde die BSC Schömberg. Nachdem das Match anfangs noch ausgeglichen war, konnten sich die Schömberger noch einmal steigern und zogen mit 6:2 Punkten in das Goldfinale ein. Für das Tachertinger Team ging es nun gegen die TSV Jahn Freising um Bronze. Nachdem Armin & Co. bereits mit 0:4 Punkten zurücklagen schafften sie es noch auszugleichen 4:4 Punkte (48:51; 47:50; 49:45; 53:45 Ringe). Im Stechen herrschte zwischen den Beiden Mannschaften mit 26 Ringen ebenfalls Ringgleichheit. Da aber die Schützen des TSV den besseren Pfeil hatten ging die Bronzemedaille nach Freising.
Die Recurve Master Damenmannschaft bestehend aus Marzena Wrodarczyk, Elke Zauner und Silvia Schulz platzierte sich in der Vorrunde auf Rang vier. Im Viertelfinale trafen sie auf das fünftplatzierte Team, die SV 1919 Arolsen. Die Schützinnen aus Hessen kamen besser in das Match und warfen das Team der FSG Tacherting mit 6:0 Punkten aus dem Wettbewerb.
In der Jugendklasse männlich war das Tachertinger Team aus Simon Guntenthaler, Philipp Loibl und Fabian Mattern mit Ihrem vierten Platz in der Qualifikationsrunde ebenfalls für die Finalteilnahme qualifiziert. Sie trafen dort auf das fünftplatzierte Team der Qualifikation die Mannschaft der PSV München. Mit 43:53; 46:42; 53:43 und 42:47 Ringen ging es für sie ins Stechen um den Einzug ins Halbfinale. Dort unterlagen sie trotz Ringgleichheit von 26 Ringen, weil die Mannschaft aus der Bayerischen Landeshauptstadt den besseren Pfeil hatte. Der Sieg ging an die TSV Waldtrudering, den Heimatverein von Johannes Berner, welcher im Mixed Team für die FSG Tacherting gestartet war. Sie gewannen das Goldfinale mit 6:2 Punkten gegen die Sportvereinigung Eberstadt. Die Jugendmannschaft der FSG beendete den Wettkampf auf Rang 5.
In der Jungendklasse weiblich belegte die Tachertinger Mannschaft aus Kate Meyer, Petra Mitterer und Lilli Stammberger ebenfalls Rang vier in der Qualifikationsrunde. Sie setzten sich im Viertelfinale gegen den BSC Laufdorf e.V. souverän mit 6:0 Punkten durch. Im Halbfinale trafen sie auf die Tabellenführer der Qualifikationsrunde die BSSC Olympia. Leider hatten Sie mit 0:6 Punkten das Nachsehen. Für die Tachertinger Jugend ging es jetzt um die Bronze Medaille. Dort wartete mit dem Team der SG Bad Salzuflen der zweitplatzierte der Qualifikationsrunde. Das Team aus Nordrhein-Westfalen kam besser in das Match und so unterlag Tacherting mit 0:6 Punkten. Das weibliche Jugendteam beendete den Wettkampf auf Rang 4.
Starker Auftritt von Petra und Philipp, die beiden nehmen die Silbermedaille mit nach Hause Bild@DSB
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